Schüler decken Skandale um gekaufte Urteile auf
Stuttgart (dpa/lsw) - In monatelanger Detektivarbeit haben 300 baden-württembergische Schüler 36 große und kleine Skandale aus der jüngeren Geschichte ihrer jeweiligen Heimat aufgearbeitet. Darunter waren Forschungen über mehr als 1000 gekaufte milde Urteile beim Entnazifizierungs-Verfahren, über Umwelt- und Nahrungsmittelskandale oder den 24 Jahre währenden sexuellen Missbrauch von Kindern durch einen Gemeindepfarrer. Die 19 besten Arbeiten des Südwestens beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten sind am Dienstag in Stuttgart mit jeweils 250 Euro belohnt worden. Als landesbeste Schule mit den meisten Preisträgern erhält das Friedrich-Hecker-Gymnasium in Radolfzell am Bodensee ein Preisgeld von 1000 Euro, teilte die Körber-Stiftung als Ausrichter mit.
